Überall war hektisches Treiben in den Hallen von Xorlosch auf dem gleichnamigen Planeten. Alles sollte prachtvoll und imponierend wirken, wenn Behemoth zum feierlichen Empfang in Ungroschs Hallen einkehrte.
Dugrim, die rechte Hand des Herrschers Ungrosch, war soeben darüber benachrichtig worden das ein Raumschiff auf dem Planeten abgestützt sei. Sofort setzte er sein Headset auf und meldete sich bei seinem Herrn: "Ungrosch, ich habe gerade eine Meldung bekommen, dass im Morndrasch-Wald ein kleines Raumschiff abgestürzt ist, das Astwerk der Mammutbäume scheint den Aufprall gedämpft zu haben, die Bergungsteams empfangen ein schwaches Lebenszeichen....sie sehen nun die Absturzstelle....sie gehen runter....."
Ungrosch geht ein paar Stufen von seinem Thronpodest herab:
"Sie sollen ein Transportersignal setzen, ich will mir die Absturzstelle selbst anschauen, Dugrim, nimm einen Trupp der Ehrengarde mit, wir wissen nicht, woher dieses Raumschiff stammt, Kampfbereitschaft!"
Den Befehl befolgend fährt Dugrim sein Visier herunter, während Ungrosch den Rest seiner Panzerung anlegt und die Abteilung der Ehrengarde Aufstellung annimmt.
Die Luft fängt an zu flirren und sie dematerialisieren sich, nur um
Sekunden später in einem flammenden Inferno materialisiert zu werden.
Im Laufschritt bahnt sich die Ehrengarde durch die Flammen um das Wrack zu umstellen, Ungrosch erkennt den Baustil, es handelt sich um ein Schiff seines Alliierten Kane...und sein Helmvisier zeigt eindeutig ein schwaches Lebenssignal im innern des stark beschädigten Cockpits.
"Löscht hier die Flammen Männer, hier ist ein Überlebender!"
Als die Flammen um das Cockpit gelöscht sind tritt Ungrosch an das Schiff und reißt die Hülle mit Hilfe seines Kampfanzuges auf um den verletzten zu bergen, das Metall kreischt gepeinigt, als Ungrosch ein großes Loch schafft, durch das er den Verletzten herausholt!"
Schnell wird der Verletzte vom Bergungsteam zum Medic-Shuttle gebracht und versorgt.
Dugrim sieht sich das Gesicht des Fremden genauer an: "Das ist ein Vertrauter von Kane.. sieh Ungrosch, er öffnet seine Augen!"
Ungrosch nimmt seinen Helm ab und beugt sich zu dem Verletzten herunter.
Als Ungrosch ganz nah dem Verletzen war, fing dieser an mit schwerer Stimme zu sprechen: "Mein Herr Kane kann... nicht herkommen, unser Volk ... wird angegriffen, er bittet um Hilfe... Wenn die Festung fällt...undurchdringlichen Wald befinden. Der Tyrann Carlos hat..."
Mit diesen letzen Worten starb er.
Nach einem längeren Gewaltmarsch auf Schleichwegen und alten Geheimwegen über die Berge, die die Stadt Hali östlich umgaben, erreichte der kleine Trupp mit Kane als Anführer den Finsterwald. Plötzlich bemerkte Kane eine Bewegung mitten im Wald und als er sich umdrehte sah er eine Gestalt die ihm bekannt vorkam. Sie trug eine lange schwarze Robe mit schwachen goldenen Runen verziert, die Kapuze war tief ins Gesicht gezogen und unter der Kapuze war Dunkelheit zu erkennen. Inmitten dieser Dunkelheit glühten zwei rote Punkte auf, an dessen stellen man normaler weise die Auge vermuten würde. Eine unheimliche macht schien von der Gestalt auszugehen und die meisten der Anhänger Kanes bekamen es mit angst zu tun und wichen vor der Gestalt zurück, als diese sich auf sie zu bewegte.
Plötzlich erklang eine Stimme die es gewohnt war Macht auszuüben und sprach folgende Worte: "Ich grüße dich Kane, Herrscher über Zthanterian,
ich hörte euch nach Hilfe rufen! Sagt wie ist der stand auf eurem Planeten und wie kann ich euch helfen?"
Vor circa vier bis fünf Jahren habe ich mit ein paar anderen OGame gespielt und in unserem Allianzforum haben wir eine kleine RPG Geschichte aufgezogen. Da ich hier was brauche um die Website zu füllen und weil ich die Geschichte zu schade finde, als das sie für immer wieder verschwindet habe ich mir gedacht, das ich die Geschichte hier in meinem Block erzählen möchte. Ich werde dazu jede Woche sie ein Stück vorführen, im selben Takt wie sie damals im Forum entstanden ist. Allerdings habe ich mir das Recht genommen die Teile noch einmal zu überarbeiten und Rechtschreibfehler weitgehend zu korrigieren und einige Formulierungen hoffentlich fließender zu gestalten. Es ist schon erstaunlich wie man sich in der Zeit verändert hat, zu damals als man die Geschichte noch geschrieben hat.
Karte von Zthanterian
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Kane sieht sich in dem großen, im Barockstiel gebauten Rundkuppelhalle um, in dem nicht einmal vor noch zwei Wochen noch über die Geschicke des Behemothischen Herrschaftsgebiets beraten wurden. Gerade als ein Diener zur Tür herein kommt, kommt es zu mehrer lautstarken Einschlägen und mehrere kleine Steine und Staub rieselt von der Decke. Eilig wendet sich Kane dem Diener zu und versucht dabei die erneute Angriffswelle auf das Schutzschild der Festung zu ignorieren: "Und habt ihr Hilfe rufen können?"
"Nein, leider nicht Herr. Unser ganzer Planet ist anscheinend von einem Störsender umgeben.", antwortete der Diener.
"Ich hab es schon geahnt, aber es war ein versuch Wert. Wir müssen irgendwie unsere Verbündeten erreichen. Ich habe es auch schon telepathisch versucht, aber Ungrosch zu erreichen ist unmöglich, da sein Planet vor meiner Telepathie zu sehr abgeschirmt ist und dazu noch so weit entfernt. Bei den anderen bin ich mir nicht sicher ob ich sie erreichen konnte. Ich hoffe es, aber… na ja, gibt es noch weitere Nachrichten?"
"Ja, Herr. Der Tyrann Carlos verkündet bereits seinen Sieg und hat in den Hochebenen bereits angefangen die ersten Menschen als Sklaven zu verschleppen. Den anderen soll es auch nicht besser gehen. Und unten in Hali sollen auch schon die ersten Soldaten gelandet sein."
"Was sollen wir nur tun?", fragte sich Kane mehr zu sich selbst, als zum Diener, "Wir können nur hoffen dass unsere Schutzschild noch lange hält". Gerade in diesem Moment
kam eine Frau in den Saal gestürmt und fing sofort an mitzuteilen das sie das Schutzschild nicht mehr halten können und das die Festung nicht mehr zu halten sei. "Verdammt" fluchte Kane "Diener, hier ist ein Fluchtweg. Bleibe hier und zeige ihn allen, ich werde versuchen so viele Menschen wie möglich noch zu finden und sie hierher schicken und keine Widerrede, verstanden ich muss das tun ich bin für alle Menschen auf diesem Planeten verantwortlich." Nach einiger Zeit kam er mit einigen anderen Menschen wieder und sie flohen durch den Geheimgang in die Undurchdringlichen Wälder vor Hali. Gerade als sie aus dem Tunnel gekrochen waren, sah Kane wie seine Festung, das Zentrum von Zthanterian, erneut von einem heftigen Bombardement aus dem Weltraum erschüttert wurde und nur kurze Zeit später das Schutzschild kollabierte und eine Bombe nach der anderen nun die Festung selber dem Erdboden gleich machte.
Voller Trauer blickte Kane auf die Festung und dachte an die Menschen die er nicht mehr hätte retten können, dann wand er sich der kleinen Gruppe zu und erhob das Wort: "Jetzt sind wir ganz auf uns alleine Gestellt ich hoffe ich konnte einige unserer Verbündeten erreichen, damit sie uns und unserem Volk zu Hilfe eilen können und uns Helfen Zthanterian wieder zu befreien. Ich weiß dass auch sie militärisch kaum Chancen haben werden gegen den Tyrannen Carlos zu intervenieren, aber wer weiß wenn sie herkommen werden wir einen Weg finden. Ich weiß es..."
Ein dunkler Schatten bewegte sich in dem dämmrigen, langen, mit rostigen Rohren an den Decken hängenden Korridor entlang. Vorsichtig und ohne einen Laut von sich zu geben, öffnete dieser eine kleine unscheinbare Tür mit der Aufschrift "Archiv". Die Tür ging ohne einen Laut von sich zu geben auf und gab den Blick auf eine Art riesige Lagerhalle mit riesigen Regalen frei, die in der Dunkelheit zu verschwinden schienen. Schnell schlüpfte der Schatten in den Raum und schloss die Tür hinter sich und die Halle verfiel wieder in absolute Dunkelheit. "Licht" hörte man plötzlich eine Stimme hören gefolgt von mehreren leichten Schritten und einem lauten Klacken eines Schalters, worauf sich langsam mehrere Reihen von Lampen an der Decke der Halle anschalteten und die Halle in ein plötzlich helles Lichtdurchflossenes Gebäude verwandelte. Am Eingang stand der Schatten, der sich nun als eine vollkommen in schwarz gekleidete Person verwandelte. Konturen konnte man nicht erkennen, da die Kleidung wie eine Art Umhang diese Person umnachtete und scheinbar selbst bei der nun Lichtdurchfluteten Halle eine Art dunklen Punkt erzeugte.
Langsam ging die Person zu einem kleinen Terminal das auf einem kleinen Schreibtisch in der Nähe des Einganges stand und gab mehrere Befehle auf der Tastatur ein, die scheinbar häufiger genutzt wurde, als es die ganze Halle vermuten ließ. Während die Person an dem Terminal arbeite schien es sogar so, dass die Dunkelheit von der Person auf die Tatstatur übergriff. Es schien so als wenn das Licht eine kurze Zeit benötigen würde bevor es die von dem Finger berührten Tatstaturfelder wieder beleuchten konnte. Über eine Stunde konnte man in der Halle nur das leise Geklapper der Tastatur hören und langsam schien es auch das der ganze Raum immer dunkler wurde, als ob das Licht zu lange etwas ausgesetzt gewesen wäre und die Flucht antritt.
Mit zügigen bedachten Schritten verließ die Person das Terminal, kurz bevor plötzlich ein völlig überraschender Alarm anfing laut "Eindringlingsalarm" vor sich hin zu schreien.
Die dunkle Person blieb reglos an ihrem Platz stehen, so als wenn sie auf etwas wartete. Völlig ruhig beobachtete sie wie die Tür aufflog und mehrere duzende Soldaten den Raum stürmten und die Person einkesselten. Auf allen der Gesichter der Soldaten konnte man die pure Angst sehen während die Person fast völlig Bewegungslos an ihrem Platz verharrte, nur das diese langsam immer weniger zu erkennen war und die Dunkelheit immer weiter um sich griff.
Plötzlich bewegte sich die Person zu einem gerade neuen Ankömmling in der Halle und mit mitfühlender Stimme sprach sie zu ihm: "Hallo Vater, ich habe erwartet das sie dich schicken werden." Dabei lichtete sich die Dunkelheit vor dem Gesichtsbereich ein bisschen und eine Mitte 20jähriges Frauengesicht kam zum Vorschein welches den schon ergrauten Mann mit seinem abgetragenen Klamotten und dem unrasierten Gesicht ansah.
"Alanda meine Tochter du bist besessen von der Dunkelheit, sag dich von ihr los und komm zurück." antworte der Mann mit einem nicht weniger angsterfüllten Ausdruck auf seinem Gesicht, als es die Solden hatten.
"Vater du solltest es doch besser wissen. 26 Jahre hast du mich gefangen gehalten in einer Scheinwelt und meine wahres ich versucht zu kontrollieren. Dabei bist du nicht mal mein richtiger Vater. Ich habe alles in Ruhe hier am Terminal lesen können und endlich weiß ich warum ich so bin wie ich bin."
Der Mann schaute sie nun voller Todesangst an unfähig ein Wort zu sagen.
„Ihr braucht keine Angst zu haben, denn ich werde euch nicht Töten wie es den meisten bei meiner Geburt geschehen ist, denn ihr werdet mein Werkzeug sein mich an dem Universum zu rächen.“ Noch während sie das sagte breitete sich die Dunkelheit wie zähflüssiger Nebel aus. Erst so langsam das es niemanden Auffiel und dann am Ende Ihres Satze so schnell, dass keiner mehr die Zeit hatte auch nur einen Schuss abzufeuern, aber zum schreien war in der Dunkelheit noch genug Zeit.
Aus der Reihe was wäre wenn es keinen Gott gäbe
Ich habe mir vorgenommen fiktive Geschichten über die verschiedenen wichtigen Zeitalter der Welt zu schreiben und was wäre wenn es keinen Gott oder keine Götter gäbe und wie sich die Welt dann entwickelt hätte. Anfangen tue ich mit der Episode um eine Zeit rund um 8500 vor Christus als die Sahara noch eine blühende Savanne gewesen war. Da ich gerne mal kleine Kurzgeschichten schreibe, aber nicht unbedingt jedes Detail recherchieren möchte sage ich hier deutlich dass dies eine fiktive Geschichte ist und die Beschreibung von Landschaften etc. nicht unbedingt der derzeitigen wirklichen Gegebenheiten entspricht. Ich hoffe trotzdem dass euch die erste dieser Geschichten gefällt und freue mich über Kritik oder auch Rechtschreibkorrektur hinweise in den Kommentaren. Viel Spaß
Arla folgte ihrem Vater, ein großer Mann von mindestens 1,70m dunkelhaarig und stark. Sie gingen schon seit sie sich erinnern konnte immer weiter in nördliche Richtung, wobei ihr natürlich nicht klar war das es Norden hieß, aber sie hatte ein entsprechendes Gefühl das sie immer weiter in die selbe Richtung gehen würden. Ihr Vater und der Stamm dem sie angehörten waren den Tieren in die weite Landschaft der Savanne gefolgt und so immer weiter in den Norden gekommen. Hier gab es genug Nahrung für den Stamm und solange die Gruppe zusammenblieb gab es auch kaum gefahren für sie.
Arlas Mutter ging neben ihr mit ihrem dicken Bauch, der ihre erneute Schwangerschaft zeigte. Insgesamt war es ihre 4 Schwangerschaft seit Arla geboren wurde, aber keines der Kinder hatte seit dessen mehr als 2 Jahre überlebt. Der Schamane der Gruppe hatte ihr gesagt, dass die Götter dieser Savanne sie zu sich geholt hätten um diese Landschaft weiter blühen zu lassen, aber Arla verstand nicht warum die Götter dafür ihre Brüderchen und Schwesterchen brauchten. Sie vertraute dem Schamanen sowieso nicht sehr, er war hässlich und aß komische Sachen und tat auch so komisch. Einmal hatte sie ihren Vater gefragt warum er so komische Sache macht, aber er hatte nur gesagt das er damit sie alle vor den Göttern beschützen würde und die Weisheit der Toten in Anspruch nahm um die Gruppe zu führen. "Aber er frist sich doch nur voll mit dem was ihr jagt und gibt uns dann den Rest, er macht doch gar nichts wirklich für uns", hatte Arla daraufhin geäußert. Kaum hatte sie das ausgesprochen hatte ihr Vater sie gegriffen und ihre eine ordentlich Verpasst. "Sag so was nie wieder, er Schütz uns vor den Göttern die uns Böses wollen und hilft uns so bei der Jagt, er führt uns ich will nie wieder so was hören", erwiderte er danach schnell und ließ sie allein. Schluchzend hatte sie sich auf den Boden gesessen und geweint bis ihre Mutter gekommen war und sie getröstet hatte. Ihre Mutter war sowieso immer auf Ihrer Seite, dass konnte Arla fühlen, denn ihre Mutter mochte den Schamanen genauso wenig wie sie ihn mochte.
Dies war nun schon ein paar Monate her und Arla hatte seit dem nichts Böses mehr über den Schamanen verlauten lassen.
Sie folgte weiter ihrem Vater bis die Gruppe gegen Abend an einem relativ geschützten Platz ankamen und sie dort ein Feuer entzündeten. Der Schamane, er wurde immer nur Negru genannt, bekam als erstes von der auf dem Weg erbeuteten Nahrung und ließ sich es schmecken. Danach versetzte er sich in Trance und führte sein "Göttergespräch" auf.
Als er wieder aus seiner Trance zurückkam, stellte er sich auf und sagte mit lauter Stimme: "Wir sind hier am Ziel so sagten es mir die Götter, hier sollen wir wohnen und den Göttern der Steppe einen Tempel bauen, so ist es der Wille der Götter."
Danach machte er eine Pause und lies seine Worte wirken und als der Jubel abgeklungen war setzt er fort: "Morgen werden wir beginnen mit dem Bau, aber heute sollen wir feiern."
Arla fand es widerlich wie er gesprochen hatte, aber sie beherrschte sich ihren Widerwillen Ausdruck zu geben. Am späten Abend sah Arla ihren Vater mit Negru dem Schamanen sprechen und es schien ihr das Negru dabei den einen oder anderen Blick dabei auf sie warf.
Die nächsten Jahren vergingen mit dem schweren bauen des Tempels, wobei die Steine langsam und mühsam aus einem großen Fels herausgeschlagen und an ihren Platz gebracht werden mussten. Arla hatte Glück und war für Nahrungssuche zuständig und musste nicht mit die schwere Arbeit verrichten. In den letzten Jahren war sie ein ganzes Stück gewachsen und man konnte nun eindeutig erkennen, dass sie eine junge Frau geworden war. Dann nach langer harter Arbeit war der Tempel fertig gestellt und die Steine angemalt und den Gottheiten geweiht. So ließ Negru alle am Tag der Fertigstellung in den Tempel kommen. "Als ich von den Göttern den Auftrag erhalten hatte diesen Tempel zu bauen, ließen sie mich auch wissen dass ich mir am Tag der Fertigstellung Arla zur Frau nehmen soll. Dies habe ich damals schon mit Ihrem Vater besprochen und er hat den Willen der Götter akzeptiert so wie ich das tue. Morgen Abend werden wir ein großes Fest zur Ehren der Götter halten und ich werde Arla zur Frau nehmen."
Arla war von diesen Worten so schier entsetzt, dass sie ohne nachzudenken laut "Niemals werde ich eure Frau" schrie. Alles war plötzlich ziemlich still und schaute alleine auf sie. Negru kam an sie heran und sagte mit gebieterischer Stimme: "Ich werde den Willen der Götter nicht in Frage stellen Arla, wie kannst du es dann wagen? Komm mit, wir werden uns unterhalten." Danach zehrte er sie mit und verließ mit ihr den Tempel und ging mit so weit bis sie außer Hörweite aller anderer waren.
"Du wirst tun was ich dir sage Arla, die Götter verlangen es."
"Was für welche Götter, die hast du doch nur erfunden um uns zu beherrschen und nichts tun zu müssen, gib es zu Negru das das die Wahrheit ist."
"Du bist schlau Arla, und du kennst die Wahrheit, aber sie alle brauchen einen Anführer, sie sehnen sich doch nach jemanden wie mir und ohne mich wären wir alle längst zu Grunde gegangen.", erwiderte er während er sie lüstern mit seinen Augen ansah., "ich hätte dich schon lange haben können, aber dein Vater meinte das du noch zu jung wärst und ich konnte das Risiko nicht eingehen ihn zu töten um dich zu haben, aber jetzt kann ich das ich werde ihn und deine Schlampe von Mutter für unsere Götter opfern lassen, wenn du mich nicht zur Frau nimmst. Alle aus dem Stamm werden mir dabei beistehen. Du hast die Wahl."
So nahm Arla den Schamanen Negru am nächsten Tag zur Frau, aber Arla konnte ihn nicht ertragen sie werte sich immer wieder und nur ihr erstes Kind, ein Sohn, brachte ein bisschen Freude in ihr Leben. Sie wusste nun das alles was Negru darstellte eine Lüge war, dass es keine Götter gab die ihr halfen und kein Jenseits wo sie ihre Geschwister wieder treffen würde. So entschloss sie sich als ihr Sohn ein Jahr alt war gegen Negru vorzugehen. In einer Nacht nahm sie einen der spitzen Steine und wartete auf ihn. Als er zu ihr kam und sie in den Arm nahm stach sie zu. Blut tropfte aus der Wunde die sie in Negrus Arm geschlagen hatte aber kaum hatte sie den Stein wieder aus ihm herausgezogen um noch mal auf ihn einzustechen hielt er ihren Hand mit seiner anderen auf. Voller Zorn schmiss er sie beiseite und schrie: "Ist das der Dank dafür das ich dich seit zwei Jahren an allem Wohlstand habe teilnehmen lassen, dass ich dich vor der harten Arbeit beim Tempelbau beschützt habe? Du bist genauso eine Schlampe wie deine Mutter und verdientest den Tod, aber ich bin gnädig. Er zog sie hoch zu sich, aber sie rührte sich nicht mehr auf ihrer Stirn war eine große Platzwunde von einem Stein auf den sie Gefalle war und aus der Blut tropfte. Er fühlte kein Leben mehr in ihr, sie war tot.
Voller Schmerz setzte er sich neben sie und nahm sie in seine Arme und schaukelte sie wie ein kleines Kind hin und her. Keiner aus dem Stamm wagte es sich ihm zu nähern und so saß er volle zwei Tage ohne Essen und Trinken und nur mit seinem Schmerz bei ihr. Da überkam ihn es, er meinte in seiner Erschöpfung Arla zu hören: [i]"Negru es tut mir so Leid" sagte sie, "ich habe mich geirrt und auch du hast dich geirrt. Es gibt deine erfundenen Götter sie sind real und haben mich zu ihnen geholt damit ich sie an dich vermitteln kann. Du musst unser Volk führen und den Göttern wirkliche Opfer bringen damit wir in dieser Welt überleben können."
So kam es das aus Negru dem Schamane der durch seine Erschöpfung das hörte was er hören wollte ein wahrhaft gläubiger Anhänger der Götter der Savanne wurde und sein Sohn im später als tiefreligiöser Schamane nachfolgte und seine Herrschaft gnadenlos nutzte um eine Dynastie seiner Familie aufzubauen. Diese Dynastie behielt bestand bis die fruchtbare Savanne wieder der trockenen, unerbarmungslosen Wüste Platz machte und nur wenig Fruchtbares Land überließ. Viele Stämme machten sich deshalb auf den Weg zu diesen wenigen fruchtbaren Gebieten wie dem Nil, aber dies ist eine andere Geschichte.