Am Mittwoch wollte ich meine neue SATA Festplatte von Western Digital in meinen Rechner einbauen, nachdem ich das Problem mit der Stromversorgung kurzfristig lösen konnte, aber wie sollte es auch sein, die Festplatte wurde nicht erkannt und die Treiber für den RAID Controller ließen sich einfach nicht richtig installieren. Nach dem herunterladen mehrer Treiber bei
Abit konnte ich das Problem nicht beheben, der Controller wurde immer noch nicht richtig erkannt.
Nach einer genaueren Kontrolle konnte ich auch feststellen, das die Festplatte auch schon beim booten nicht eingebunden wurde und somit faktisch für den PC gar nicht existierte.
Nach intensiven Suchen nach dem Problem am nächsten Tag stand fest, dass dieses Problem mit dem Via Chipsatz auf meinem Board zu tun hat, das angeblich Festplatten größer 500 GB und SATA II nicht verträgt. In vielen Quellen die ich gefunden habe wurde dann darauf hingewiesen dass hier wohl keine Möglichkeit existiert um das zum Laufen zu bringen, aber dann habe ich auch einige gute Vorschläge gefunden. Unter anderem das der Via Chipsatz nicht mit SATA II Geräten umgehen kann und das man bei einigen Festplatten über einen Jumper diese auf die Datenraten von SATA I runter schalten kann. Zum Glück hat die Western Digital Festplatte, die ich bestellt hatte, genau so eine Möglichkeit und in den
Handbüchern zu dessen Festplatten konnte man auch nachlesen, das man die Pins 5 und 6 verbinden muss um die Datenraten auf 150 MB/s zu reduzieren. Da heutige Festplatten sowieso noch nicht die SATA II Transferrate erreichen ist damit nicht mal ein Verlust an Geschwindigkeit zu befürchten.
Als zweites habe ich noch ein neue
BIOS-Version aufgespielt, da hier ebenfalls kleinere Fehler das erkennen von einer SATA Festplatte behindern könnten.
Das beides zusammen hat letzten Endes dann doch noch zum Erfolg geführt, so dass die Festplatte erfolgreich im Windows angezeigt wurde und auch der RAID-Controller dann richtig im Geräte-Manager installiert werden konnte. Mit Hilfe von Windows XP habe ich dann die Festplatte noch einmal formatiert und damit war sie dann einsatzbereit.
Insgesamt war dies nun mehrer Stunden arbeit, aber das Ziel konnte erreicht werden und man hat letzten Endes sogar noch ein bisschen dazugelernt.